Die Katholische Frauenbewegung (kfb) macht sich fit für die Herausforderungen der Zukunft. Unter dem Motto „Quo vadis kfb?" wurden eine Woche lang zeitgemäße frauenspezifische Wege für das frauen-, sozial-, kirchen- und entwicklungspolitische Engagement der Katholischen Frauenbewegung gesucht.
Bei der vom 19. bis 23. Juli 2010 im Salzburger Bildungshaus St. Virgil stattgefundenen Sommerstudientagung der kfb setzten sich die Leitungsteams der kfb aus allen österreichischen Diözesen und aus Südtirol mit den kirchlichen- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen an eine Frauenorganisation im 21. Jahrhundert auseinander.
Es ging bei der Tagung unter anderem um die Frage, wie die Katholische Frauenbewegung als eine wirkungsvolle Kraft in Kirche und Gesellschaft arbeiten kann und als eine gläubige Gemeinschaft von Frauen, die global denkt und lokal handelt das anstreben und umsetzten kann wovon geredet wird. Für eine zukunftsfähige kfb ist es wichtig, die unterschiedlichen Situationen und Inhalte in den einzelnen Pfarreien zu respektieren und daraus zu handeln, geleitet von einer Spiritualität, die sich am Evangelium orientiert. Die kfb tritt öffentlich für ihre Werte ein und will durch ihre Bildungstätigkeit Frauen für ihr Leben befähigen.
Die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Südtirols, Rosmarie Karbon und weitere drei Vorstandsfrauen waren bei der Sommerstudientagung in Salzburg dabei. Für die rund 90 haupt- und ehrenamtlich tätigen Führungskräfte der kfb war die Tagung ein wichtiger Impuls für die kommende Tätigkeit in der Organisation.