Katharina von Siena - Gottes Geist weht, wo er will
Am Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena feier wir gemeinsam einen Gottesdienst unter dem Motto: Gottes Geist weht wo er will.
Wer ist dieser „Er“, der dem Geist sagt, wo er zu wehen hat? Im Blick auf uns Frauen haben wir oft den Eindruck, in der Kirche sind es Männer, die festlegen, dass der Geist bei uns nicht wehen kann. Manchmal sind wir es vielleicht aber auch selber, die gar nicht an das Wehen und Wirken des Geistes in uns glauben können und wir uns deshalb erst gar nicht dafür öffnen. „Gottes Geist weht, wo er will“ – das ist tröstlich. Gottes Geist erfüllt alle Menschen, er schaut nicht auf Rang und Namen und nicht auf das Geschlecht. Letztlich lässt er sich von uns nicht hindern.
Katharina lebte im 14. Jahrhundert, vertraute auf ihre Herzensstimme und war eine gefragte Kirchenlehrerin. Männern und Frauen ist sie mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Sie bewegte sogar Papst Gregor XI. zur Rückkehr nach Rom. Katharina von Siena ist uns Vorbild durch ihr Leben in der Nächstenliebe, bei der Suche nach Lösungen für den Frieden und im Diakonat. Mit Beharrlichkeit und Ausdauer hat sie ihre Ziele erreicht. Katharina wurde 1461 heiliggesprochen, 1939 zur Schutzpatronin von Italien erklärt, 1970 zur Kirchenlehrerin erhoben und 1999 zur Schutzpatronin Europas erklärt.
Feier am 29. April siehe unter Termine auf dieser Hompage
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