Sonntagsgstaltung ohne Einkauf
Der Vorstand der Katholischen Frauenbewegung (kfb) hat bei der letzten Vorstandsitzung das Thema rund um die Öffnung der Geschäfte an Sonn- und Feiertagen aufgegriffen und dabei mit großer Sorge die derzeitige Entwicklung durch die Liberalisierung der Öffnungszeiten festgestellt. Der arbeitsfreie Sonntag gerät immer mehr unter Druck. Die Leidtragenden sind vor allem die im Handel arbeitenden Frauen und ihre Familien. Auch die Freizeitgestaltung wird immer mehr kommerzialisiert.
Der arbeitsfreie Sonntag ist ein Tag der Begegnung, damit die Gemeinschaft trägt und Kraft gibt. Er trägt wesentlich zum Gemeinwohl bei. „Einmal in der Woche den Alltag unterbrechen, zu sich selbst finden und Gemeinschaft erleben mit Gott und den Menschen: Dafür wäre der Sonntag da“, betonte die Vorsitzende der kfb, Irene Vieider, „doch leider schwindet die Sonntagskultur immer mehr“. Es gilt, aktiv bei einem neuen Bewusstsein des Konsumierens zu beginnen. Konkret heißt dies, Ideen zu finden, wie Menschen den Sonntag gestalten, wie Familien diesen Tag sinnvoll nutzen können, ohne ein Event in einem Einkaufszentrum zu suchen.
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