„Wenn ein Kind tot zur Welt kommt, ist es eine stille Geburt, eine lautlose Geburt, denn dieses Kind verkündet nicht mit einem ersten Schrei seine Ankunft in der Welt.“ Michaela Nijs).
Der Verlust eines Kindes stellt Eltern und Angehörige vor viele Fragen. Sie können nicht glauben, dass ein Leben sinnlos abbricht, das gerade erst begonnen hat, dass alles verloren sein soll, was Kinder eigentlich bedeuten. Es ist oft ein weiter Weg, Gefühle und Gedanken neu zu ordnen. Nichts kann die Abwesenheit eines Kindes ersetzen. Man muss die Lücke aushalten, niemand kann sie füllen. Vielleicht hilft gerade das Unausgefüllte eine echte Gemeinschaft miteinander – wenn auch unter Schmerzen – zu bewahren und trägt so das Erlebte wie ein kostbares Geschenk in sich. Die Dankbarkeit verwandelt die Trauer der Erinnerung in eine stille Freude. Durch diese Wort-Gottes-Feier, zu der die Katholische Frauenbewegung einlädt, sollen Eltern die Möglichkeit haben, mit anderen Menschen, die eine ähnliche Erfahrung gemacht haben, ein Stück Trauerweg gemeinsam zu gehen, das Leid zu teilen und es vor Gott hinzutragen.Alle betroffenen Eltern, Geschwister und Angehörige sind dazu herzlich eingeladen.


