Nahe sein in Krankheit und Tod

Nahe sein in Krankheit und Tod

Krankheit, Sterben und Trauer gehören zum menschlichen Leben. Daher hat jede Zeit und Kultur Formen des Umgangs mit diesen Lebensbereichen entwickelt. In unserer heutigen Gesellschaft zeigt sich ein Trend zur Verdrängung der genannten Lebenswirklichkeiten, was dazu führt, dass Betroffene ihnen hilflos und überfordert gegenüberstehen. Veränderte theologische Sichtweisen und das Auseinanderbrechen der geschlossenen christlichen Gesellschaft verunsichern Menschen in ihrer Einstellung zu Krankheit, Sterben und Trauer und in ihrem Umgang mit Kranken, Sterbenden und Trauernden. Diesem gesellschaftlichen, religiösen und auch kirchlich-seelsorglichen Notstand (Wegfallen von Priestern für eine Individualseelsorge) versuchen Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen bereits seit geraumer Zeit entgegenzuwirken.

Die Katholische Frauenbewegung hat dieses Thema aus dieser Notwendigkeit heraus aufgegriffen und möchte durch die Publikation einer Arbeitshilfe unter dem Titel „Nahe sein in Krankheit und Tod“ Hilfen für die Krankenpastoral und für die Trauerarbeit geben und  Wege für die Begleitung aufzeigen. Sie will durch die Trauermappe das Gespräch über Krankheit, Sterben, Tod und Trauer anregen, um so Berührungs- und Begegnungsängste zu nehmen. Konkrete Impulse und Modelle für die Begegnung mit und die spirituelle Begleitung von Kranken, Sterbenden und ihnen nahe stehenden Menschen sollen helfen, zu Worten und Gesten zu finden, die trösten, ermutigen und bestärken.

Angehörige und Freunde sterbender Menschen, sowie Trauernde und ihre Begleiterinnen und Begleiter sollen ermutigt werden, immer wieder von Neuem nach Worten und Zeichen zu suchen, die Vertrauen und Zuversicht schenken.

Die Trauermappe bietet:

  • Informationen und Impulse für die Auseinandersetzung mit Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
  • Anregungen für die Begleitung von Kranken, Sterbenden und Trauernden
  • Hinweise und Modelle für spirituelle Begleitung, für das Gebet und gottesdienstliche Feiern
  • Praktische Anregungen und Hilfen
  • für den Umgang mit Kranken, Sterbenden und Trauernden, für die erste Zeit nach einem Todesfall in der Familie oder Nachbarschaft

Zielgruppen:

  • Unser Ziel ist es, die Trauermappe an möglichst viele Haushalte zu verteilen, sozusagen als „Ausstattung“, denn früher oder später ist jede Familie in irgend einer Form mit Krankheit, Tod und Trauer betroffen, sei es direkt oder indirekt.
  • Betroffene Personen
  • Personen, die in irgend einer Form in der Begleitung von Kranken, Sterbenden und Trauernden tätig sind

 

Euro 12